CIP-Vertrieb Werner Clemm, Vertrieb Ideenreicher Produkte

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Werner Clemm

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Allgemeine Pflegehinweise

Hecken sollen kompakt und dicht verzweigt sein. Eine solche besonders gute Verzweigung wird erreicht, wenn der Neuaustrieb nach ausreichender Entwicklung eingekürzt wird und sich mit dem 2. Jahresbetrieb (Johannistrieb) nochmals verzweigt. Dies bezeichnet man als 5ommerschnitt. Die Belaubung einer Hecke darf während des Sommerhalbjahres nur im begrenzten Umfang reduziert werden. Durch verspätetem Sommerschnitt wird der gesamte Stoffwechselprozess der Pflanze unterbrochen. Es kommt zu einer Art Schnittschock.

Der Sommerschnitt:

Mit dem Johannistrieb Ende Juni erfolgt bei vielen Gehölzen der zweite Jahrestrieb. Dieser natürliche Vorgang sollte als Zeitpunkt genutzt werden. Sehr wichtig bei diesem Schnitt ist allerdings, dass die Schnittebene nicht die des Winterschnitts ist. Man lässt hierbei etwa ein Drittel der Treiblänge stehen.

Der Winterschnitt:

Hier ist der späte Winterschnitt etwa Ende Februar, bevor die Schnittstellen durch den wieder einsetzenden Saftstrom im Frühjahr bluten, zu empfehlen. Der Schnitt orientiert sich dabei an den Maßen, die diese Hecke ständig behalten soll, nachdem sie die gewünschte Höhe erreicht hat. In diesem scharfgeschnittenen Zustand bleibt die Hecke bis zum Neuaustrieb im Mai.

Das Schnittprofil soll konisch sein. Um die Zweige im unteren Drittel einer Hecke genügend in den Saftstrom einzubinden, ist ein Anlauf von 10 % zu empfehlen. Bei einer Höhe von 1,50 m sind das auf jeder Seite 15 cm. Daraus ergibt sich eine untere Breite von 60 cm, wenn die Hecke oben 30 cm breit ist.

Bedingt durch eine Spitzenförderung, nicht nur bei Nadelgehölzen, muss das breitere Wachsen der Krone (Überbauen) verhindert werden. Eine zusätzliche Reduzierung des Kronenbereiches sollte vorgenommen werden.

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